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06.10.2017

Sturmschäden durch „Xavier“

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Das Sturmtief „Xavier“ hinterließ auch in der Kreisstadt erhebliche Schäden, die teilweise den Einsatz der Feuerwehr erforderten. © Stadt Parchim

Parchim. Das Sturmtief „Xavier“ hat auch in Parchim einige Schäden verursacht. Folgen waren mehrere entwurzelte Bäume und große Äste, die u. a. in den Wallanlagen abgebrochen sind, wo sie den Parkweg versperren. Gleiches gilt für die Kastanienallee, in der eine große Eiche entwurzelt worden ist. Aus diesem Grund sind die betroffenen Bereiche – in den Wallanlagen von der Lindenstraße bis zum Spielplatz am LEB-Bildungszentrum und in der Kastanienallee vom Slater Fährsteig bis Einmündung Goethestraße – für Besucher und Spaziergänger gesperrt.

Auch im Parchimer Wald haben die Orkanböen ihre Spuren hinterlassen. Nach ersten Schätzungen der städtischen Forstverwaltung beläuft sich die Schadholzmenge auf etwa 1.500 Festmeter. Zäune des Forsthofes sind beschädigt. Zum Teil benötigt die Forst eine Spezialtechnik für die Beseitigung der Waldschäden. Eingehenden Nachfragen von Brennholzwerbern nach Bruch- und Wurfholz wird seitens der Forstverwaltung nicht nachgegeben. Allgemein sind Achtsamkeit und Vorsicht geboten. Das Betreten des Waldes geschieht nach wie vor auf eigene Gefahr.

Vom Sturm gezeichnet ist zudem der Neue Friedhof, auf dem mehrere Gräber beschädigt worden sind. Des Weiteren liegen auf dem Gelände einige entwurzelte Bäume und teilweise großes Geäst. Dabei sind auch hier die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Wenn diese abgeschlossen sind, erfolgt eine erneute Kontrolle des Friedhofes.

Die Stadt informiert, dass die Aufräumarbeiten nach Priorität erledigt werden, um vordergründig den laufenden Stadtverkehr zu sichern. Somit bleiben einige Bereiche, darunter die Wallanlagen, vorerst gesperrt. Die Stadt bittet um viel Verständnis und bemüht sich, die Maßnahmen schnellstmöglich abzuschließen.