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St. Georgenkirche |
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Sie entstand nach 1289 als gotischer Backsteinbau auf Feldsteinsockel.
Vorher stand an gleicher Stelle eine spätromanische turm-
und querschifflose Basilika. Die Innenausstattung ist kunstgeschichtlich
sehr bedeutend. Das trifft besonders auf den Altar von 1421,
die Kanzel von 1580, eine Holzplastik des 15. Jahrhunderts
und das Ratsgestühl aus dem 17. Jahrhundert zu. In dieser
Kirche fand der Philosoph der Aufklärung, Johann Jakob
Engel, seine letzte Ruhestätte. Der 48 Meter hohe Kirchturm
kann bestiegen werden.
Informationen über Besichtigungsmöglichkeiten im Pfarramt,
Hakenstr. 7, Tel. 0 38 71 - 21 34 23
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St. Marienkirche |
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Sie ist ein sagenumwobener Backsteinbau auf Feldsteinsockel
aus der Zeit des Übergangs von der Spätromanik zur
Frühgotik. Die Einweihung erfolgte 1278. Zu den wertvollsten
Bestandteilen der Innenausstattung gehören die Tauffünte
von 1365, der Altaraufsatz des 15. Jh. sowie Kanzel, Orgelempore
und Orgelprospekt. Bemerkenswert sind weiterhin jüdische
Grabsteine des 13./14. Jahrhunderts. Im Jahre 1908 erfolgte
eine Ausmalung der Chorwände durch den Parchimer Künstler
W. Schomann.
Offene Kirche
mit Kirchturmbesteigungen und Besichtigungen des historischen
Dachstuhls
Juli - August 2010
Montag - Freitag 10.00 - 17.00 Uhr
Samstag
13.00 - 15.00 Uhr
außerhalb der regulären Zeiten sind Führungen auf Anmeldung
möglich (Tel. 0 38 71 - 72 79 72)
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Geschichte des Rathauses |
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Zeichnung von 1928,
Gerhard Hoeppner |
Bald nach der Stadtwerdung (urkundlich erwähnt
1225/26) baute Parchim am Markt sein Stadthaus und auch die
um 1246 entstandene selbstständige Neustadt Parchim besaß
ihr eigenes Rathaus.
Nach der Vereinigung beider Stadtteile 1282 fanden die Zusammenkünfte
der Ratsmänner im Rathaus der Altstadt statt. |
| In der Ratshalle fanden Beratungen des Rates
und der Bürgerschaft, aber auch die Sitzung des Hochgerichtes
und Festlichkeiten (wie z. B. Hochzeiten) statt. Eine Schreibstube
und weitere kleinere Räume wurden erst nach und nach
eingebaut. Das Parchimer Rathaus besaß auch einen Weinkeller.
Nach 1370 hatten die Wandschneider im Rathaus ihre Verkaufsstände.
1481 wurde das Rathaus zum Sitz der städtischen Finanzverwaltung
bestimmt.
Von 1667 bis 1708 war im Rathaus das Oberste Landesgericht,
das Mecklenburgische Land- und Hofgericht, untergebracht.
Doch hatte die Stadtverwaltung ihren Sitz vornehmlich in der
1669 neu erbauten Ratsbude.
Im Jahre 1808 erwiesen sich die Ziergiebel auf der Nordseite
des Bauwerkes als so baufällig, dass sie abgebrochen
werden mussten. Nachdem das Rathaus von 1817 bis 1820 unter
der Bauleitung des Ludwigsluster Hof- und Landbaumeisters
Barca um- und ausgebaut worden war, diente es ab Herbst 1818
der Unterbringung des Oberappellationsgerichts für Mecklenburg-Schwerin
und Mecklenburg-Strelitz. Bei dem Umbau griff Barca rücksichtslos
in den mittelalterlichen Bestand ein. Am 01.10.1840 wurde
das Mecklenburgische Oberappellationsgericht von Parchim nach
Rostock verlegt. Seitdem wurde das Rathaus wieder Sitz der
Verwaltung und ist es noch heute. Zwischen 1993 und 1998 wurde
das Rathaus komplett saniert.
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Generalfeldmarschall Graf Helmuth von Moltke |
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Die Eröffnung der Moltke-Gedächtnisstätte erfolgte
am 26. Mai 1994. Sie wurde von der Moltke-Stiftung Berlin
unter Mitarbeit des Parchimer Museums eingerichtet. Der Besucher
erhält einen Einblick in Leben und Werk dieser Persönlichkeit,
die am 26. Oktober 1800 in Parchim geboren wurde und am 24.
April 1891 in Berlin verstarb.
In Vitrinen und Schautafeln werden Moltkes Beziehungen zu
seiner Geburtsstadt, seine militärischen, wissenschaftlichen
und literarischen Leistungen dargestellt.
Am 02.10.1876 wurde schon zu Lebzeiten des Generalfeld-marschalls
das Moltkedenkmal in Parchim enthüllt. Moltke selbst
war bei der Enthüllung nicht dabei - er war ein bescheidener
Mensch, soviel Rummel um seine Person war ihm eher unangenehm.
Erst im November 1876 besuchte er sein Denkmal in seiner Geburtsstadt.
Dabei dankte er dem Großherzog und allen Gebern, die
zu seinem Denkmal beigesteuert haben und "vor allem aber
der guten Stadt Parchim".(Zitat: Moltke)
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Sehenswürdigkeiten |
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| St. Georgenkirche |
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| St. Marienkirche |
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| Das Rathaus |
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| Der Rathauskeller |
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| Das Moltkehaus |
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