Gedenken

Gedenken am Volkstrauertag auf dem Parchimer Neuen Friedhof

würdevolle Gedenkveranstaltung der Stadt Parchim

Parchim. Am Sonntag, dem 13. November 2022, wurde auch auf dem Parchimer Neuen Friedhof den Opfern von Gewalt und Krieg aller Nationen gedacht. Anlässlich des diesjährigen Volkstrauertages versammelten sich zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft zum stillen Gedenken am Gräberfeld 17. Hier befindet sich eine Anlage für die zivilen Kriegsopfer, bei denen es sich vornehmlich um Flüchtlinge aus Pommern und Ostpreußen handelt, die in den Jahren 1945 bis 1952 an den Folgen des Zweiten Weltkrieges verstorben sind. 127 von ihnen, sind hier in einem Sammelgrab beerdigt.

Ihr Mahnmal bildete am Morgen des Volkstrauertages den Hintergrund für die würdevolle Gedenkveranstaltung der Stadt Parchim. Bevor es zur traditionellen Kranzablage kam, mahnte Bürgermeister Dirk Flörke in seiner Rede, nicht nachzulassen im Bemühen um ein friedvolles Miteinander und spielte auf die Aktualität solcher Veranstaltungen vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine an. Schülerinnen und Schüler der Regionalschulen Fritz-Reuter und Johann Wolfgang von Goethe begleiteten, gemeinsam mit einer Vertretung des Friedrich-Franz-Gymnasiums, die Zeremonie. Neben Stadtpräsidentin Ilka Rohr waren auch einige Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter sowie der 1. Stellvertreter des Landrates und Beigeordnete des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Lukas Völsch, anwesend.

Mit dem Totensonntag am 20. November 2022 finden die sogenannten „Stillen Tage“ am nächsten Wochenende ihren diesjährigen Abschluss.