Parchims beeindruckende Bäume


Gelegen inmitten von dichten Wäldern, ist Parchim ein ideales Ausflugsziel für Wanderer, Radwanderer und Wasserwanderer. Genießen Sie die landschaftliche Schönheit mit den höchsten Douglasien Norddeutschlands, die Mischwälder mit dem hohen Buchenanteil oder die "Parchimer Alpen" - die Sonnenberge.

Slater Linde
Linde in Slate


Wie ein Fels in den Zeiten erhebt sich die über 280 Jahre alte Linde vor der Dorfkirche in Slate. Der Baum wurde 1733 durch den siebenjährigen David Heinrich Weber und seine sechs Brüder gepflanzt. Sie waren Neffen des Pastors J. Weber. Jahre später trat Weber in die Fußstapfen seines Onkels und verfolgte sein Leben lang das Wachstum der Linde. Im Jahr 1933 wurde die Linde als Naturdenkmal anerkannt. Durch einen Sturm im Sommer 1980 brach die Krone des neun Meter umfassenden Baumes. Auch heute noch ist die Linde eine stille Erinnerung an die Pastoren J. und D.H. Weber und lässt den Besucher mit ihren über 9 Metern Umfang sprachlos werden.

Zachow Buche
Zachowbuche im Buchholz


Eine beeindruckende Buche findet man im Parchimer Buchholz. Sie ist dem Lehrer Willi Zachow (1900-1967) gewidmet, der sich vor allem in den 50er und 60er Jahren stark in die Erforschung der Heimatgeschichte mit einbrachte. Als Kreisnaturschutzbeauftragter, Leiter des Museums der Stadt Parchim und Bodendenkmalpfleger setzte er sich für Belange ein, die heute mit der Erforschung der Regionalgeschichte und den Bemühungen um den Schutz und die Erhaltung der natürlichen Umwelt weitergeführt werden. Die Tafel mit seinem Namen an dieser Buche soll an Willi Zachow und sein Wirken erinnern.

Starke Douglasie


Wie ein Zwerg unter Riesen fühlt man sich, wenn man an dem einzigartigen Douglasienbestand des Sonnenbergs vorbeiwandert. Beeindruckend und majestätisch ragen die größten und schönsten Douglasien Mitteleuropas in den Himmel. Ihre geraden, starken Stämme faszinieren jeden Besucher aufs Neue. 1893 gepflanzt, hat die stärkste Douglasie einen Umfang von 4,52 Meter und eine Höhe von 45 Meter.   Eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet Sonnenberg lohnt sich nicht nur zur Betrachtung der hohen Riesen. Auch das einstige Versteck eines Räuberhauptmannes aus dem Mittelalter kann besucht werden, die Vietingshöhle.

Wunderbuche
Wunderbuche


Unscheinbar und märchenhaft steht im Sonnenberg eine Wunderbuche, bestehend aus 2 Stämmen, die sich in ca. 2 Meter Höhe vereinigen. Einer Sage nach ist ein unglückliches Liebespaar in den Sonnenberg geflüchtet, weil ihre Eltern gegen diese Liebe waren. Die Sehnsucht des Paares zueinander war so groß, dass sie sich wünschten lieber in einen Baum verwandelt zu werden, als jemals von den Eltern getrennt zu werden. Und so geschah es. Wenn man, so setzt die Sage fort, dreimal achtförmig um die Stämme geht, kann man sich etwas wünschen.   

„Es steht eine Wunderbuche im Sonnenbergrevier,
zwei schlanke Stämme tragen vereint der Krone Zier.
Es wird, so geht die Sage, erfüllt, woran man denkt,
wenn man zu dreien Male hindurch die Schritte lenkt.“