Parkanlagen   
Arboretum Neuklockow


Arboretum Neuklockow

Das heutige Arboretum war bis 1952 eine Kiesgrube und Schuttabladestelle. Auf Antrag von Pionieren und Schülern sowie unter der Leitung des Lehrers Herbert Doll, Leiter der Station "Junge Naturforscher und Techniker" wurde aus der wüsten Fläche ein kleiner Park gestaltet. Über 200 verschiedene Arten von Bäumen und Sträuchern, zumeist einheimische, wurden angepflanzt. Später kamen fremdländische Gehölze hinzu. Seit dem 10. Mai 1973 weist ein Eulenzeichen auf den Schutz des Parks hin, welcher mit seiner vielfältigen Flora einem verwunschenen Märchenwald gleicht.

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Wallanlagen 
Parchimer Parkanlagen


Die Parchimer Wallanlagen umfassen eine Fläche von etwa 4,4 Hektar und wurden 2018 durch die Stadt Parchim mit Fördermitteln denkmalgerecht saniert.  Als Flächendenkmal stehen Sie seit 1930 unter Schutz. Der bedeutende Mecklenburger Landesdenkmalpfleger Adolf Friedrich Lorenz kümmerte sich bereits frühzeitig um die Erhaltung der Wallanlagen, welche in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zum Schutz der Stadt ausgehoben wurden.
Auch andere Wallanlagen in Mecklenburg-Vorpommern verfügen über beträchtliche Dimensionen, jedoch besitzt Parchim ein weiters Alleinstellungsmerkmal. Die landschaftliche Struktur der Anlage verfügt über ein interessantes Relief mit Höhenrippen und die Umgestaltung zur Parkanlage weist eine räumlich abwechslungsreiche Struktur auf. Stadtgeschichtliche Informationen über den Park verteilt, anschaulich dargestellt, verbinden Erholung und Kennenlernen der Kreisstadt auf eindrucksvolle Weise.

Alter Friedhof
Eingang Alter Friedhof


Die Garten- und Parkanlage "Alter Friedhof" ist ein bedeutendes Gartendenkmal und eine schöne Parkanlage am Rande der Altstadt. 
Im Jahr 1808 wurde der Alte Friedhof eingeweiht. Die Art der Gestaltung ist einmalig in Mecklenburg-Vorpommern und zeigt verblüffende Übereinstimmung mit ähnlichen Anlagen in den italienischen Städten Padua und Florenz. Die Anlage erfolgte ursprünglich in der Form eines regelmäßigen Achtecks. Ein imposantes Tor am Haupteingang besteht aus 4 massiven Backsteinpfeilern, einem schmiedeeisernen Tor und 2 Nebenpforten. Bis in das Jahr 1970 wurden hier noch Bestattungen vorgenommen, danach wandelte man das Areal in einen Park um, welcher seit 1977 unter Denkmalschutz steht. Einige Grabkapellen und auch Grabanlagen von bedeutenden Parchimer Persönlichkeiten wurden erhalten (z.B. von Dr. C. Uterhart, I. J. Loescher, J.H.L. Hoffmann, H. F. W. Gesellius und J. C. W. Zehlicke).  Mächtige Bäume, Hecken, Freiflächen, Mauern und Steine bieten einer Vielzahl an Pflanzen und Tieren wichtige Lebensräume. Insbesondere die fast 200 Jahre alten stattlichen Eichen und Linden, sowie einzigartige Trauer- und Blutbuchen spannen ihre mächtigen Kronen über dem Areal, das zum Spaziergang einlädt.

Gedenkstätten innerhalb von Grünflächen

Moltke-Denkmal

Treffpunkt für Stadtführungen


Das älteste Denkmal, das dem Generalfeldmarschall Helmuth Graf von Moltke gewidmet ist, steht in Parchim am gleichnamigen Moltkeplatz und ist bis heute unverändert erhalten geblieben. Das 2,70 Meter hohe Standbild Moltkes thront auf einem dreistufigen Sockel aus rotem Granit und wurde bereits zu Lebzeiten des Dargestellten im Jahre 1876 eingeweiht. Auf der Vorderseite des Sockels ist ein bronzener Eichenkranz angebracht, worin in Goldschrift folgende Inschrift zu lesen ist:

"Graf Helmuth Moltke General-Feldmarrschall",

die Rückseite zeigt ebenfalls in Bronze das große Familienwappen. Moltke selbst wurde in ruhiger Pose dargestellt mit verschränkten Händen, in einer Hand eine Schriftrolle tragend.


Dragonerdenkmal


Dragoner-Denkmal

1922 wurde für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Dragoner des 2. Großherzoglichen Dragonerregiments Nr. 18 in den Wallanlagen an der Lindenstraße das Dragoner-Denkmal errichtet. Auf einem Obelisken aus rötlichem Granit wurden die Namen über von über 180 Gefallenen eingemeißelt. An der Vorderseite befindet sich das Regimentswappen ein "A" mit Krone, welches auf die Schirmherrin des Regiments hinweist, Großherzogin Alexandra.



Wallanlagen in Parchim


Friedrich Stegemann

Mit einer Infotafel wird in den Wallanlagen an den einstigen Bürgermeister erinnert. Friedrich Stegemann (1834-1904) stammte aus einfachen Verhältnissen. Der Besuch des Gymnasiums wurde ihm nur durch ein ihm zugebilligtes Stipendium ermöglicht. Er wurde 1876 zum 2. Bürgermeister gewählt und drei Jahre später zum 1. Bürgermeister. Stegemann hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Wallanlagen Ende des 19. Jahrhunderts trockengelegt wurden. Ferner setzte er sich für die Anlage neuer Straßen und der Eisenbahnstrecke nach Ludwigslust sowie die Elde-Regulierung ein.



Jüdische Gedenkstätte


Jüdische Gedenkstätte

Auf dem Neuen Friedhof wurde 1970 die Jüdische Gedenkstätte nach Plänen des Ludwigsluster Gartenarchitekten Alfred Niendorf eingeweiht. Hier wurden verbliebene Gebeine und Grabmale des ehemals am Westufer des Wockersees vorhandenen Jüdischen Friedhofs überführt. Den Gedenkstein gestaltete der Parchimer Steinmetzmeister Curt Diebermann.




Heldenhain am Eichberg


Heldenhain


Außerhalb der Friedhofsanlage befindet sich das Ehrenmal für Gefallene des Ersten Weltkrieges, welches nach Plänen von Werner Cords-Parchim gestaltet und am 28.06.1931 eingeweiht wurde. Diese Anlage wurde den gefallenenen Parchimern gewidmet.