Gedenkstätten

Gedenkstätten


Jüdische Gedenkstätte

1969/70 wurde die Jüdische Gedenkstätte mit Zustimmung der jüdischen Landesgemeinde Mecklenburg errichtet und am 01.09.1970 eingeweiht. Planer war der Gartenarchitekt Alfred Niendorf aus Ludwigslust. Den Gedenkstein gestaltete der Steinmetzmeister C. Diebermann. In diese Gedenkstätte wurden verbliebene Gebeine und Grabmale des ehemals am Westufer des Wockersees vorhandenen jüdischen Friedhofs überführt, der von den Nationalsozialisten weitgehend zerstört worden war.

VvN Gedenkstätte

Hier wurden 1945 41 Verstorbene, vor allem KZ-Häftlinge des Todesmarsches aus dem Raum Parchim, beigesetzt. 1946 wird das Gräberfeld als Gedenkstätte für Verfolgte vom Nationalsozialismus angelegt und 1975 umgestaltet. Diese Anlage ist gleichzeitig Kriegsgräber- und Gedenkstätte.

Ehrenmal außerhalb des Friedhofes

Das Ehrenmal für die gefallenen Parchimer wurde am 28.06.1931 nach Entwürfen des Parchimer Architekten Werner Cords-Parchim eingeweiht. Das Ehrenmal wurde durch Spenden Parchimer Bürger und Vereine finanziert und am Standort des ehemaligen Pulverturmes errichtet. Die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Friedhofsverwalter Sommer. Nach 1945 wurde dann der Schriftzug „1939  DIE TOTEN MAHNEN 1945“ dazu gefügt.

Grabstätte Werner Cords-Parchim

Werner Cords 1886-1954, Parchimer Architekt und Dozent an der TU Dresden, entwarf neben dem Friedhofsverwaltergebäude und der Kapellenanlage auch die Friedhofsanlage selbst. Ihm zu Ehren wurde die Grabstätte seiner Familie unter Schutz gestellt.


Gestaltungsplan von Werner Cords

Der Gestaltungsplan Werner Cords für den Gemeindefriedhof der Stadt Parchim stammt vom 14.08.1920. Dabei handelt sich um eine Fotokopie aus seinem Nachlass, den die TU Dresden 2002 der Stadt Parchim zur Verfügung gestellt hat. Das Grundprinzip des Friedhofsplanes ist eine regelmäßige gartenarchitektonische Anlage.

Auffahrt zum Gemeindefriedhof

Die Foto stammt aus dem Jahre 1923 und wurde kurz nach der Fertigstellung der Kappelle gemacht. Das Foto wurde von Werner Cords signiert. Die Auffahrt wurde seinerzeit nach den Cords´schen Plänen mit Birken bepflanzt.