Stadtforst Parchim
Sonnenberg Vietingshöhle

Der Stadtwald verfügt über einen Baumbestand, welcher aus 41 % Kiefer, 32 % Buche, 7 % Douglasien, 5 % Eiche, 4 % Fichte und 4 % Lärche besteht. Große Bekanntheit erlangte der Parchimer Stadtwald durch den Douglasienanbau, der ab 1882 unter dem Forstsenator Wilhelm Evers in Parchim begann und heute beeindruckende Ergebnisse vorweisen kann. Nach Meinungen von Fachleuten liegt dies an den optimalen Wuchsbedingungen. Der Douglasienbestand ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher und von Interesse für die Wissenschaft.


Besonderheiten des Parchimer Stadtwaldes

  • Die grüne Lunge von Parchim: Insgesamt sind 7.084 ha der Parchimer Stadtfläche mit Wald bedeckt. Das sind 56,5 % des Stadtgebietes.
  • Nachhaltig und im Sinne des Klimaschutzes: Die tatsächliche Nutzung von Holz im Stadtforst lag in den letzten Jahren unter dem jährlichen Zuwachs. Damit sorgen wir für eine Waldmehrung und Luftreinhaltung für unsere nachfolgenden Generationen.
  • Natur pur und für die Artenvielfalt: Auf dem Gebiet des Sonnenberges befindet sich ein 7 ha großes Naturwaldreservat. Hier finden keine forstwirtschaftlichen Nutzungen statt.
  • Historisch Besonders: Im Jahr 1881 kam das erste Kilogramm Douglasiensamen beim Forstsenator Evers in Parchim an. Der Grundstein für den Douglasienanbau - eine Baumart, die eine gute Anpassung an trockene und heiße Sommer mitbringt. Mit Blick auf die Klimaveränderungen sollen u.a. auch mehr Douglasien angebaut werden.
  • Wahre Riesen in Europa: die größten Exemplare der Douglasien im Parchimer Stadtwald erreichen eine Höhe von über 58 m, einen Durchmesser von bis zu 129 cm und ein Volumen von 22 Festmetern.
  • Wissenschaftlich spannend: Genetische Untersuchungen haben ergeben, dass der Ursprungsort der Parchimer Douglasien die Olympic-Halbinsel im Nordwesten des Bundesstaates Washington/USA ist.
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