Dank an Baufirma, Partner und Anwohnende

Parchim. Nach gut anderthalb Jahren intensiver Bauzeit ist es so weit: Das Sanierungsvorhaben im Georgenumfeld ist offiziell abgeschlossen. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe durch Bürgermeister Dirk Flörke wurde das neu gestaltete Areal im Herzen der Stadt Parchim übergeben. Mit vor Ort waren auch die ansässigen Gastronomen, die sich gemeinsam mit der Stadt über die deutliche Aufwertung des Quartiers und die nun endlich hinter ihnen liegenden Einschränkungen durch die Bauarbeiten freuen.
Moderne Infrastruktur und historischer Charme

Seit dem offiziellen Baubeginn am 17. März 2025 hat sich im Umfeld der St.-Georgen-Kirche viel getan. Erste Planungen für die anspruchsvolle Maßnahme reichten bereits bis in das Jahr 2014 zurück. Auf einer Fläche von knapp 1.500 m² wurde hochwertiges Klinker-Pflaster verlegt, wodurch eine barrierefreie Umrundung der gotischen Backsteinkirche möglich wird. Der ursprüngliche mittelalterliche Charme konnte durch die Verwendung von etwa 1.400 m² Feldsteinpflaster erhalten werden. Die im allgemeinen Sprachgebrauch „Katzenköpfe“ genannten Steine prägten bislang das alte Georgenumfeld. Auch unter der Oberfläche wurde umfassend saniert: Rund 350 Meter Regenwasserkanal und etliche Meter Schmutzwasserkanal sowie eine komplett neue Straßenentwässerung wurden verlegt. Die neuen Verrohrungen leiten nun die Wassermassen der riesigen Dachflächen geordnet ab.
Zusätzlich sorgen moderne Beleuchtungsanlagen und Elektropoller für Sicherheit und Aufenthaltsqualität. Neue Bänke, Papierkörbe, Fahrradbügel und Spielgeräte laden Bürgerinnen, Bürger sowie Gäste zum Verweilen ein. Ein integrierter Blindenleitstreifen garantiert zudem weitere Barrierefreiheit. Ermöglicht wurde die Umsetzung durch den Einsatz von Städtebaufördermitteln.

Dank an Baufirma, Partner und Anwohner
Bürgermeister Dirk Flörke sprach allen am Bau Beteiligten seinen ausdrücklichen Dank aus. Ein besonderes Lob richtete er an das ausführende Bauunternehmen: „Die Zusammenarbeit verlief hervorragend. Das Team hat auch auf spontane Wünsche und Anforderungen der Stadt flexibel reagiert – insbesondere mit Blick auf die Festlichkeiten rund um unser 800-jähriges Stadtjubiläum.“
Ein ebenso großer Dank gilt der Kirchengemeinde, den Stadtwerken Parchim, dem Abwasserentsorgungsbetrieb sowie allen weiteren Partnern. Nicht zuletzt dankte das Oberhaupt der Stadtverwaltung den Anwohnerinnen, Anwohnern und Gewerbetreibenden für ihr Verständnis und ihre Ausdauer während der Bauphase. Mit der Fertigstellung gewinnt Parchim einen attraktiven Begegnungsort, der historisches Erbe und moderne Stadtgestaltung harmonisch miteinander verbindet.




