Weitere Tafeln erneuert

Parchim. Pünktlich zur 800-Jahr-Feier der Stadt Parchim bekommen die Ortseingangsschilder einen traditionsreichen Zusatz: An 14 Stellen weisen die neuen Schilder auf Parchims plattdeutsche Sprachtradition hin. Nach Absprache mit dem Parchimer Heimatbund und nach Einschätzung der Universität Greifswald (Pommersches Wörterbuch), bekommen die Ortseingänge Hinweise auf den eigentlichen niederdeutschen Namen der Stadt Parchim, „Parchen“ und den sehr verbreiteten Spitznamen „Pütt“ (Pfütze).
Zur 800-Jahr-Feier will die Stadtverwaltung, Einheimische und Touristen mit dem sympathischen plattdeutschen Namen in der Kreisstadt begrüßen und etwas für den Erhalt der plattdeutschen Sprache tun sowie zur Auseinandersetzung mit der Sprache anregen.
Zur gesetzlichen Regelung: Den Gemeinden des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist die Möglichkeit eröffnet worden, den niederdeutschen Ortsnamen einer Gemeinde auf einem Zusatzzeichen am Ortseingang zu führen. Grundlage hierfür bildet die allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung, sowie der entsprechende Erlass des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern.
Weitere Tafeln erneuert
Im Zuge der Beschilderung mit den historischen Ortsbezeichnungen, wurden an den am stärksten frequentierten Straßen, die Tafeln für die Städtepartnerschaften erneuert. Die neugestalteten Schilder grüßen seit dieser Woche alle Vorbeifahrenden und weisen so auch auf das bevorstehende Stadtjubiläum hin. Die Festwoche findet vom 30. Mai bis zum 7. Juni 2026 statt.
Die Kreisstadt Parchim unterhält teils langjährige Partnerschaften mit den Städten Peer in Belgien, Neumünster in Schleswig-Holstein, Saint-Dizier in Frankreich und Rubene/Jēkabpils in Lettland.




